Frauen mit übermäßig großen oder hängenden Brüsten leiden meist an Nacken- und Rückenschmerzen, Hautirritationen mit Ekzemen in den Brustfalten (in Folge des Schwitzens), undsogar an Bewegungs- und Atembeschwerden. Falls Sie auch darunter leiden und Sie sich bei Ihren körperlichen und sexuellen Aktivitäten durch Ihre Brüste behindert fühlen, dann können Sie eine Brustverkleinerung (im Fachjargon: Reduktions-Mammaplastik) in Betracht ziehen.
Bei einer Brustverkleinerung wird Drüsengewebe, Fett und Haut entfernt, so dass die Brüste kleiner, leichter und fester werden. Das Ziel des Eingriffs ist die Brüste zu verkleinern, die Narben so unauffällig wie möglich zu gestalten, ein besseres Aussehen zu geben und in Proportion mit dem Rest des Körpers zu bringen.
Die Schnittführung verläuft dabei rund um den Warzenhof und Senkrecht nach unten. In einigen Fällen ist ein weiterer Schnitt entlang der natürlichen Brustfalte erforderlich. Bei der Operation wird nach dem Entfernen überflüssigen Gewebes der verbliebene Drüsenkörper neu geformt, nach oben verlagert und dort einerseits mit versenkten Nähten am Muskel, andererseits durch die Hautstraffung befestigt.
Mit der Haut unterhalb der Brustwarzen wird dann die neue Brust geformt. Häufig ist zur Brustverkleinerung zusätzlich eine Bruststraffung nötig, bei der die Brustwarzen nach oben verlagert werden.
Die Experten der Privatpraxis und sein Team, beantworten im Detail alle Ihre Fragen zur Brustverkleinerung / Brustvergrösserung. Dennoch kann keine Broschüre oder Informationen im Internet das persönliche ausführliche Beratungsgespräch mit den qualifizierten Facharzt für Ästhetische Chirurgie und Plastische Chirurgie ersetzen. Vereinbaren Sie am besten gleich Ihren persönlichen Beratungstermin.
Dauer: 2-3 Stunden, stationär, 1-3 Tage Klinikaufenthalt
Narkose-Art: Vollnarkose, selten Teilanästhesie
Brustverkleinerung Nachbehandlung:
- 1-2 Wochen Genesungszeit
- fester Verband nach der OP
- nach einigen Tagen Entfernung der Drainagen
- nach 8-14 Tagen Fädenziehen
- 3-6 Wochen Tragen eines Stütz-BHs
- 6 Wochen keine körperliche Anstrengung
Als Raucher/in sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Eingriff Ihren Nikotinkonsum stark einschränken, um somit das Risiko von Wundrandnekrosen zu verringern. Außerdem sollten Sie 14 Tagen vor der Operation auf Schmerzmittel, wie z.B. Aspirin verzichten, weil diese die Blutgerinnung verlangsamen. Alkohol und Schlafmittel sollten Sie auch weitgehend vermeiden. Mit Massagen, Hautpflege und kaltes Abduschen können Sie die Durchblutung anregen und die Wundheilung verbessern.